Jähzorn: Psychotherapeutische Antworten auf ein by Theodor Itten

By Theodor Itten

Die zerstörerische Wucht des Jähzorns ist bekannt, sozialwissenschaftlich wurde sie bisher tabuisiert. Beruflich und privat sind wir Zeugen von Ausbrüchen des Jähzorns. Zur Untermauerung dieser Beobachtungen wurden an die six hundred Personen zu ihren persönlichen Erfahrungen mit Jähzorn befragt. Das Ergebnis: 24 % der Befragten sind jähzornig. Das im Jahr 2007 erstmalig, im deutschsprachigen Raum, veröffentlichte Buch zum plötzlichen, anfallsmässigen Zorn, bietet einen vielschichtigen, interessanten Gang durch die Kulturgeschichte und Sozialpsychologie des Jähzorns. Es gibt Antworten auf folgende Fragen: „Wo kommt der Jähzorn her? Wie zeigt sich Jähzorn? was once können wir tun?“ Verschiedene Perspektiven und Erfahrungen von Täter und Opfer werden geschildert und im sozialkulturellen Kontext erläutert. Bewegende Einzelfallstudien liefern zahlreiche hilfreiche Hinweise und Einsichten zum Verständnis des Jähzorns. Die psychotherapeutischen Antworten auf dieses unberechenbare Gefühl sind in der zweiten, überarbeiteten Auflage, vielfältigere und facettenreichere Quellen. Möglichkeiten zum Selbstmanagement werden aufgezeigt, mit gepflegter, dauerhafter Übung sind sie auch umsetzbar. Ein Buch für Betroffene, Angehörige und Wirkende in helfenden, therapeutischen Berufen.

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1 • In die Welt kommen 39 deren Stelle es aber, falls Druck und erhebliche Spannungen auftreten, zum Bruch kommt. … die aus der Grundstörung stammende Energie hat, obwohl sie hochgradig dynamisch ist, weder Trieb- noch Konfliktform. Es ist eine Störung, ein Defekt in der psychischen Struktur, eine Art Mangel, der behoben werden muss. Es ist nicht etwas Aufgestautes, für das man eine Abfuhr suchen muss, sondern eher eine Not, die entweder aktuell besteht oder schon fast das ganze Leben des Patienten hindurch bestanden hat.

Hingegen haben im Labor aufgewachsene Affen keine Angst vor Schlangen. Zeige ihnen eine Schlange, und sie reagieren nicht ängstlich. Minekas These ist, dass alle Affen ohne Schlangenangst auf die Welt kommen. Sie haben eine gute innere Lerndisposition für diese Furcht. Jeder Affe muss von einem anderen Affen diese Furcht und Angstfähigkeit gelernt haben. Die Psychologin zeigte mit ihrem Experiment, wie schnell, einfach und effizient ein Laboraffe lernen kann, sich vor Schlangen zu fürchten. 1. Experiment Mineka nahm einen wilden Affen, sperrte ihn ins gleiche Gehege mit einem Laboraffen und zeigte beiden eine Schlange.

Minekas These ist, dass alle Affen ohne Schlangenangst auf die Welt kommen. Sie haben eine gute innere Lerndisposition für diese Furcht. Jeder Affe muss von einem anderen Affen diese Furcht und Angstfähigkeit gelernt haben. Die Psychologin zeigte mit ihrem Experiment, wie schnell, einfach und effizient ein Laboraffe lernen kann, sich vor Schlangen zu fürchten. 1. Experiment Mineka nahm einen wilden Affen, sperrte ihn ins gleiche Gehege mit einem Laboraffen und zeigte beiden eine Schlange. Der wilde Affe reagierte mit seinem Verhaltensmuster der Furcht vor Schlangen.

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